Arlberg-Basistunnel + Zuläufe

VollbildansichtVollbildansicht schließen

Beschreibung des Vorschlags

Im Abschnitt Ötztal-Schönwies und vor allem im Abschnitt Landeck-Bludenz ist die Arlbergbahn in einem sehr schlechten Zustand, sehr steil, enge Kurvenradien und eingleisige Abschnitte. Ich schlage vor, diesem Zustand mit einem 54 km langen Basistunnel Abhilfe zu schaffen. In diesem Zusammenhang soll auch der Zulauf im Osten verbessert werden, duch die NBS Schönwies-Ötztal und einen direkten Zugang in den Brenner-Basistunnel. In diesem Zuge möchte ich auch eine NBS von Imst nach Garmisch und eine NBS Bludenz-Schweiz vorschlagen, so dass eine neue Strecke auf der Relation München-Zürich entsteht. Alle eingezeichneten Strecken sollen für Vmax 200 km/h ausgelegt sein.

Züge:

2-stündlicher RJ: Wien – St. Pölten – Linz – Salzburg – Kufstein – Innsbruck – Landeck-Zams – Bludenz Flügelung 1. Zugteil: Bludenz – Vaduz – Sargans – Zürich  2. Zugteil: Bludenz – Feldkirch – Dornbirn – Bregenz

2-stündlicher RJ: Wien – St. Pölten – Linz – Salzburg – Kufstein – Wörgl – Jenbach – Innsbruck – Ötztal – Landeck-Zams – Bludenz – Feldkirch – Dornbirn – Bregenz

2-stündlicher IC Bregenz/Zürich – (…) – St. Anton – (…) – Innsbruck – (…) – Wörgl – (…) – Bischofshofen – (…) – Graz über die Altstrecke

2-stündlicher ICE: München – Tutzing – Garmisch-Partenkirchen – Landeck-Zams – Vaduz – Sargans – Zürich

(2-)stündlicher RE: Kempten – Pfronten – Reutte – Imst-Tarrenz – Landeck-Zams

Güterverkehr durch den Basistunnel, Regionalverkehr über die Altstrecke.

Metadaten zu diesem Vorschlag

Streckendaten als GeoJSON-Datei herunterladen (Beta)

Ein Kommentar zu “Arlberg-Basistunnel + Zuläufe

  1. Interesssant. So wäre wieder genug Platz für regulären Regionalverkehr auf der Arlbergbahn, Tirol und Vorarlberg wären deutlich besser verbunden. Kann man drüber nachdenken. Ob es wirklich ein Basistunnel von Landeck nach Bludenz sein muss weiß ich nicht, aber die Idee ist gut. Die Umgehung von Feldkirch ist mir aber etwas zu brachial, Liechtenstein kann man auch deutlich schonender integrieren.

    Der ziemlich aufwendige Ausbau Garmisch – Ehrwald – Imst löst zwar das Problem, dass die Bewohner des Ausserfern für ihre Bahnfahrt ins restliche Österreich über Deutschland fahren müssen, ich weiß aber nicht, ob eine schnelle Verbindung Garmisch – Innsbruck zielführender wäre. Ein Ausbau der größtenteils eingleisigen Werdenfelsbahn Tutzing – Garmisch ist sowieso zwingend erforderlich. Dies würde auch den Verkehr in den Brennerbasistunnel helfen. Den Fernpass kann man dann auch noch etwas einfacher überwinden, wenn auch in andere Richtung – ein RE Kempten – Innsbruck sehe ich auch mit mehr Potenzial, als Kempten – Landeck.

    Zudem wäre dein Fernpasstunnel wohl auch das Ende für Fernverkehr durchs Allgäu, da München – Garmisch – Landeck – Bludenz deutlich schneller ginge, als Routen via Kempten oder Memmingen. Ich finde, der Allgäu hat eigene Linien, und auch Ausbauten verdient.

    Wie gesagt, der Arlbergtunnel an sich rein für den innerösterreichischen Verkehr wäre aber ein großer Fortschritt, und würde auch das etwas isolierte Vorarlberg näher an das restliche Österreich bringen.

Einen Kommentar zu diesem Beitrag verfassen