N-FÜ: Platz für die S-Bahn

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Beschreibung des Vorschlags

Mit diesem Vorschlag für eine S-Bahnstammstrecke in Nürnberg möchte ich eine zweigleisige reine S-Bahnstrecke von Nürnberg nach Fürth anregen. Dazu müsste der Fern- und Regionalverkehr auf den beiden anderen, der vier vorhandenen Gleise laufen.

Einen ganz ähnlichen Vorschlag von Thorben B. gibt es zwar bereits, jedoch möchte ich da noch einiges im Detail ändern.

Da die Fern- und Regionalbahnstrecke zwischen Nürnberg und Fürth zweigleisig bleibt, genügen dafür vier Bahnsteigkanten in Fürth völlig. Der Bahnsteig der R11 (n. Cadolzburg) kann mit einbezogen werden, da diese Strecke in das S-Bahnnetz intergriert werden kann, falls man sie nicht in das U-Bahnnetz integrieren will.

Die beiden Fernbahnsteige werden richtungmäßig betrieben, wobei die inneren beiden Gleise von und nach Würzburg führen, die äußeren dagegen auf die Neubaustrecke nach Bamberg. Die alte Strecke nach Bamberg wird in das S-Bahnnetz integriert.

Die S-Bahn erhält in Fürth ebenfalls zwei Bahnsteige mit vier Bahnsteigkanten. Aus Nürnberg kommend, fahren die Züge das nördlichste Gleis an und verzweigen sich anschließend nach Bamberg, Siegelsdorf und Cadolzburg, wobei in Siegelsdorf die Verzweigung nach Neustadt / Aisch und Markt Erlbach erfolgt. In der Gegenrichtung vereinigen sich vor der Rednitzbrücke die S-Bahngleise aus Cadolzburg und Siegelsdorf (natürlich nur, wenn die Strecke nach Cadolzburg nicht in der U-Bahnnetz integriert wird), während die Linie aus Bamberg ein eigenes Gleis bis Fürth erhält. Hinter Fürth HBF vereinen sich die Richtung Nürnberg führenden S-Bahngleise. Dadurch wird vermieden, das im Falle von Verspätungen eine S-Bahn auf freier Strecke warten muss. Eine Einfahrt nach Fürth ist immer möglich.

S-Bahnen aus Cadolzburg, Markt Erlbach oder Neustadt / Aisch haben zudem die Möglichkeit in Fürth HBF auszusetzen und am freien Gleis des anderen Bahnsteigs zu enden. Von dort ermöglicht eine Gleisverbindung d9ie Rückfahrt nach Westen. Das Gleis kann aber auch für S-Bahnan genutzt werden, die aus Nürnberg kommend in Fürth enden sollen. Auch in dieser Richtung habe ich eine entsprechende Gleisverbindung vorgesehen.

Westlich der Rednitzbrücke bleiben die Gleise der Strecke von und nach Würzburg in ihrer heutigen Lage. Rechts und links dieser Gleise steigen bereits im Brückenbereich die Streckengleise nach Bamberg (Fernbahn) an, um kurz darauf nach rechts abzuschwenken und dabei die S-Bahngleise zu überqueren. Das Gleis Bamberg -> Nürnberg überquert dabei auch die Würzburger Strecke. Neben dem Gleis Nürnberg -> Bamberg führt das S-Bahngleis Bamberg -> Nürnberg auf einer gemeinsamen Brücke ebenfalls über die S-Bahngleise der Strecken von und nach Siegelsdorf und Cadolzburg.

Während die S-Bahnstrecke von und nach Siegelsdorf auf gleichem Niveau, wie die Würzburger Fernbahnstrecke liegt, führt die Cadolzburger Strecke und diesen Gleisen hindurch. Dazu sollte eine 300 m lange Rampe genügen, notfalls müsste man die Strecke nach Würzburg etwas anheben, was dann aber eine Unterbrechung der Parkstraße erzwingen würde.

In Richtung Siegelsdorf könnte die Strecke viergleisig ausgebaut werden, wobei für die S-Bahn auf der nördlichen Seite zwei neue Gleise entstehen müssten.

Metadaten zu diesem Vorschlag

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16 Kommentare zu “N-FÜ: Platz für die S-Bahn

  1. Dazu habe ich auch schonmal einen Vorschlag gemacht. Wäre nett, wenn du die Grundidee schon kopierst, zu erwähnen, warum deiner besser sein soll. Ich habe mir da auch schon viele, viele Gedanken um die Einfädelung im Westen gemacht, und glaube, die beste gefunden zu haben, soweit das mit Google Maps und Panoramio halt möglich ist.

    1. Bitte entschuldige, dass ich deinen Vorschlag übersehen habe. Er dürfte mir entgangen sein, weil ich zu der Zeit verreist war. Ich wedre versuchen deinen Vorschlag zu verstehen, was mir angesichtsd er vielen Streckennummern, die mir nichts sagen, nicht leicht ist, und dann entscheiden, ob meiner fortgeführt wird.

        1. Ja, okay, das habe ich ja auch gesehen, aber Städtenamen kann ich mir einfach besser merken, als Nummern. Da weiß ich dann woran ich bin, ohne erst nachsehen zu müssen, wie die Nummern definiert sind.

          Übrigens habe ich meinen Vorschlag jetzt fertiggestellt. Ich finde schon, dass sich die Gleisanlagen gegenüber deiner Version erheblich unterscheiden. 🙂

          1. Ja, aber hier ist es halt besser, weil die Strecken ja parallel laufen.

            Warum deine Überwerfung von Bamberg kommend keinen Sinn macht, habe ich in einem anderen Kommentar schon erläutert. Außerdem wird nicht klar, wie die S-Bahn auf die Strecke nach Würzburg einfädeln soll. Außerdem, wenn man dabei ist, sollte man auch gleich eine kreuzungsfreie Ausfädelung für den Güterverkehr einbauen.

            1. Vielen Dank, für den Hinweis. Ohne das Überwerfungsbauwerk ist es ja viel einfacher. Ich habe es geändert. Die kreuzungsfreie Ausfädelung für den Güterverkehr könnte, genau wie in deinem Vorschlag, östlich des Bahnhofs Fürth erfolgen. Dadurch ginge aber Platz für Abstellgleise verloren, die möglicherweise benötigt werden. Dieses Problem lasse ich daher bei meinem Vorschlag außen vor.

  2. Du hast im Bereich der Siebenbogenbrücke Gleise in gleich 3 Ebenen. Tut mir leid, aber das ist völlig unmöglich. Ich schmeiße mal meinen Vorschlag in die Runde, der in diesem Bereich ohne und insgesamt mit weniger Übererwerfungen auskommt und trotzdem alles kreuzungsfrei ist.

    1. Wieso sollte das unmöglich sein? Sind dort die geologischen Zustände so schlecht, dass man das nicht machen kann? Wenn die Rampen hier lange genug sind, sollte das doch möglich sein. Und ich denke nicht, dass sich Ulrich hier bei den Steigungen vertan hat. Aber vielleicht kannst Du das ja mal begründen, wieso das nicht funktionieren kann. Würde mich persönlich interessieren, auch wenn ich nicht aus der Gegend komme.

      1. Natürlich ist das möglich, ich habe das ja auch in der Beschreibung erläutert und die drei Niveaus liegen auch keineswegs auf der Siebenbogenbrücke, sondern westlich davon, wobei es auch nicht ganz drei Etagen wären, das es auf den hundert Metern zwischen der Brücke der Bamberger Strecke und der Unterführung der Bahn nach Cadolzburg möglich wäre, mit den Niveaus der andere Gleise etwas entgegen zu kommen.

        Edit: Off-Topic gekürzt ~Thorben

        1. Zwischen der Stelle, an der die Gleise nach Würzburg die Gleise nach Erlangen unterqueren, und der Stelle, an der sie das Gleis nach Cadolzburg überqueren, liegen 150 Meter. Das macht bei 1,25% Steigung einen Unterschied von 1,80 Metern. Eine „Etage“ braucht aber 6,5 Meter Platz. So viel mal dazu.

          So. Das Gleis nach Cadolzburg ist die unterste Ebene. Zwischen der Stelle, an der es die Gleise nach Würzburg unterquert, und dem Westkopf der Siebenbogenbrücke, liegen 370 Meter. Die Siebenbogenbrücke kann man auf Grund der Flutmulde darunter nicht absenken. Bei 1,25% Steigung kann das Gleis nach Cadolzburg an der Unterführung folglich maximal 4,6 Meter unter dem heutigen Level liegen. Folglich müssen die Gleise nach Würzburg an dieser Stelle etwa 1,9 Meter über dem heutigen Niveau liegen. Minus die 1,8 Meter von oben, liegen sie an der Stelle, an der die Gleise nach Erlangen die nach Würzburg überqueren, 0,1 Meter über dem heutigen Niveau. Daraus folgt, dass die Gleise nach Erlangen in einer stattlichen Höhe von 6,6 Metern sind. Da sich das Überwerfungsbauwerk nur 100 Meter von Wohnbebauung entfernt befindet und die hoch liegenden Gleise nur 90 Meter danach (-> in 5,5 Meter Höhe) sich der Wohnbebauung bis auf 25 Meter nähern, ist das nicht möglich.

          Edit: Off-Topic gekürzt ~Thorben

          1. Edit: Off-Topic gekürzt ~Thorben

            Ansonsten: Vielleicht ist es möglich an der Stelle an der Stelle ein solches Kreuzungsbauwerk zu errichten. Doch wie ich (und andos jetzt auch) erwähnt habe, wäre dieses Bauwerk ein ziemlich gigantisches Konstrukt mitten im besiedelten Bereich. Daher sollte man wohl darauf besser verzichten, wenn dies irgendwie möglich ist.

          2. Ich bin gerne bereit mich zu entschuldigen, falls ich einen Fehler mache, doch in diesem Fall habe ich das nicht. Du behauptest einfach mein Vorschlag wäre nicht umsetzbar, ohne das fundiert zu begründen. Das akzeptiere ich nicht. Auch deine Erläuterung, nach der es nicht möglich sein  soll eine Eisenbahnstrecke in 5,50 m Höhe und 25 m Entfernung an Wohnbebauung vorbei zu führen, kann ich nicht nachvollziehen. Es mag zwar zugegebenermaßen unschön sein, aber mit entsprechendem Lärmschutz dürfte das durchaus machbar sein.

            Desweiteren weise ich daraufhin, dass man eine Kritik wie “ Tut mir leid, aber das ist völlig unmöglich“, die ohne eine konstruktive Begründung nur etwas schlecht macht, nicht ernst nehmen kann.

            1. „aber mit entsprechendem Lärmschutz dürfte das durchaus machbar sein.“

              Ganz genau das ist es. Mit Lärmschutzwand kommen auf die 5,5 Meter nochmal 5 Meter drauf. Und schon hat man jede für Infrastruktur geltende Abstandsregel überschritten. Und da das ganze auch noch im Osten der Wohnbebauung ist, würde für die betroffenen Bewohner im Winter erst um 11 Uhr Vormittags die Sonne aufgehen. In Appenweier war schonmal etwas ganz ähnliches geplant, und das konnte aus genau diesen Gründen nicht umgesetzt werden.

              1. Wenn eine Lärmschutzwand am Ende das Problem sein soll, dann muss ich lachen. Da sollte es eine Lösung geben können, die optisch ansprechend ist – mit Fenstern zum Beispiel.

                Edit: Off-Topic gekürzt ~Thorben

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